Neues AMOSA-Projekt: Künstliche Intelligenz im Kontext der Stellensuche
Künstliche Intelligenz (KI) verändert den Arbeitsmarkt und prägt zunehmend auch Bewerbungs- und Rekrutierungsprozesse. Unternehmen nutzen vermehrt automatisierte Systeme zur Vorauswahl von Kandidatinnen und Kandidaten, während Stellensuchende KI-Tools wie ChatGPT zur Erstellung und Optimierung ihrer Bewerbungsunterlagen einsetzen. Diese Entwicklung eröffnet neue Möglichkeiten – wirft aber auch Fragen auf: Wie verändert KI den Auswahlprozess? Welche Chancen und Herausforderungen entstehen dabei für Arbeitgebende, Stellensuchende und die öffentliche Arbeitsvermittlung?
Die Arbeitsmarktbeobachtung AMOSA untersucht im Auftrag der Arbeitsmarktbehörden der Kantone Ostschweiz, Zürich, Zug, Aargau und Luzern, wie KI die Stellensuche und das Recruiting beeinflusst. Die Studie beleuchtet sowohl den Einsatz von KI-Tools durch Arbeitgebende als auch die Nutzung durch Stellensuchende und analysiert, welche Rolle die öffentliche Arbeitsvermittlung in diesem Wandel einnehmen kann.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie KI die Abläufe am Arbeitsmarkt verändert – und wie die öffentliche Arbeitsvermittlung Stellensuchende künftig optimal auf KI-geprägte Bewerbungsprozesse vorbereiten kann.
Dies ist ein laufendes Projekt. Die Ergebnisse der Studie werden im Frühjahr 2026 veröffentlicht.